002 — Direktlink
05.02.2008, 15:25 Uhr
Christian
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astrein beobachtet Andreas
nun mein Bekannter der bei J. Supor. arbeitet (bzw bis vor kurzem gearbeitet hat) hat mir das mit den Modulen so erklärt:
Für einige transporte bekommt die Firma Sondergenehmigung, dann dürfen Sie die Module mit voller technischer Nutzlast fahren.
Für alle anderen transporte gibt es eine bestimmte Regel die Achslast regelt, und zwar pro Meter, sprich relativ zum Achsabstand
Das kann man an den typischen US trailern ganz gut beobachten, die dann mittels so. Jeeps und Bolster diese regeln auf genaueste einhalten X Tonnen pro x Meter Achsabstände. Man kennt das auch von den "komischen" Intercombi Modulen wie sie mammoet oder premay einsetzen, wo bei einem 6-Achs Modul die Achsen 3 und 4 "fehlen"
bei Supor ist dies nun so, daß bei obigem transport einfach das Equipment genutzt wurde was im Fuhrpark ist, auch wenn die theoretisch möglichen Achslasten nicht ausgeschöpft sind weil die Achsabstände zu gering sind. Für andere Transporte können sie die MDE Module dann an ihre grenzen bringen, z.b. ist Supor DER Spezialist für sog. "crabbing", das Verfahren von Schwertransporten im Hundegang über Brückenbauwerke zwecks Verteilung der Last auf alle Brückenlängstträger:
©J. Supor & Sons


Das machen die ohne anzuhalten, während der Fahrt wird der Trailer von Geradeauslauf auf Hundegang umgeschaltet und so über die Brücke gezogen, welche alternativ mit einer Hilfsbrücke entlastend überbaut würden müsste. -- Gruß aus dem Schwarzwald Christian ------------------------------- Dieser Post wurde am 05.02.2008 um 16:03 Uhr von Christian editiert. |