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Hansebubeforum » Dies und Das ... » Unfälle (Krane & Schwertransporte) » Threadansicht

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02.05.2015, 09:22 Uhr
BUZ



Paule 219 war das



Gruß
BUZ
--
das beste was ein Mensch werden kann, ist HESSE!
---------------
www.schwerlast-rhein-main.de
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02.05.2015, 09:38 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
SLT Juergen postete
Leider Gottes gibt es wieder einen 4160 weniger ,
glücklicherweise haben alle richtig reagiert,um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Ehrensache , das man sich im Falles des Falles hilft,
da gibt's kein Konkurrenzdenken.

http://www.laumat.at/medienbericht,schwerlastzugmaschine-bei-sattledt-in-vollbrand,3842.html

Sag mal Jungs, ist Lesen eigentlich inzwischen völlig aus der Mode!? Dieser Unfallbericht ist schon in den Postings #3294/3295 sowie Posting #3299 in diesem Thread und obendrein auch noch im Felbermayr-Thread verlinkt.


Tschüs,

Sebastian
--
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02.05.2015, 10:18 Uhr
SLT Juergen




Zitat:
Sebastian Suchanek postete

Zitat:
SLT Juergen postete
Leider Gottes gibt es wieder einen 4160 weniger ,
glücklicherweise haben alle richtig reagiert,um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Ehrensache , das man sich im Falles des Falles hilft,
da gibt's kein Konkurrenzdenken.

http://www.laumat.at/medienbericht,schwerlastzugmaschine-bei-sattledt-in-vollbrand,3842.html

Sag mal Jungs, ist Lesen eigentlich inzwischen völlig aus der Mode!? Dieser Unfallbericht ist schon in den Postings #3294/3295 sowie Posting #3299 in diesem Thread und obendrein auch noch im Felbermayr-Thread verlinkt.


Tschüs,

Sebastian

Oh sorry,der Faktor Zeit hat mir da einen Streich gespielt,
in dem Fall natürlich bitte löschen.
--
Reparieren heißt NICHT Teile tauschen!
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02.05.2015, 12:23 Uhr
Oliver Thum

Avatar von Oliver Thum


Zitat:
festus postete
Hallo Stephan,
na ja eigentlich wollte ich nur wissen ob der Kranfahrer der Münchner Feuerwehr nach Leibzig googeln kann....Danke ja, er kann....
Ich hoffe es war die Feuerwehr die googelte. Sollte es die Berichterstattung gewesen sein, wäre das doof. Und der Feuerwehrkranfahrer kann nix zur Einsatzplanung sagen. Das stimmt! Er kann aber seinen Ballast aufnehmen und nicht während dem "SICHERN" auf dem Unterwagen liegen lassen. Auch sollte man sich als Kranfahrer mal die Traglasttabelle anschauen, wenn man nur die Hälfte teleskopiert. Klar wäre beim alleinigen selbst aufrichten des verunfallten Kran keine Möglichkeit da auszuweichen! Aber falls der Kran komplett fällt, es um so schlimmer mit voll austeleskopiertem Sicherungskran. Ist aber nur meine Meinung...
Das mit dem 100 Tonner der Feuerwehr habe ich bestimmt geträumt...

Ich sage nur soviel zu der Sache das ein ehemaliger Kranfahrerkollege der Fa. Schmidbauer im Jahre 1983 an der Lechbrücke in Augsburg durch einen groben Fehler der Feuerwehr sein Leben lassen musste.
Ich glaube das ich darüber schon mal etwas im Tread Feuerwehrkrane geschrieben habe.
--
© - Copyright liegt bei "Oliver Thum".

+++ Ein Gruß aus meiner Heimat "HIER" Tirol! +++

~~~~~~~~~~~ Oliver Thum ~~~~~~~~~~~
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03.05.2015, 00:11 Uhr
TranceMax



http://www.vertikal.net/de/news/artikel/22600/
--
Grüße aus Mittelhessen

Carsten
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06.05.2015, 11:47 Uhr
UTB



Mit einem richtigen "Navigator"-Gerät wäre das sicher nicht passiert:

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/wie-ein-zug-aachens-wichtigsten-kreisverkehr-blockierte-1.1080196
--
Gruß

Uwe

525er, es kann nur einen geben.....!
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06.05.2015, 12:12 Uhr
UTB




Zitat:
oil2711 postete
In der Nacht auf 27. April passiert bei Sattledt in Oberösterreich:

http://www.laumat.at/medienbericht,schwerlastzugmaschine-bei-sattledt-in-vollbrand,3842.html

Gruß aus Oberösterreich

Happy end:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/fotogalerien/cme173527,1260688
--
Gruß

Uwe

525er, es kann nur einen geben.....!
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06.05.2015, 12:32 Uhr
UTB



Und noch einer aus Frankreich:
http://de.euronews.com/2015/04/21/frankreich-zug-kollidiert-mit-schwertransporter/
--
Gruß

Uwe

525er, es kann nur einen geben.....!
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06.05.2015, 22:10 Uhr
pumuckl




Zitat:
festus postete
Hallo Stephan & pumuckel,
das ist ja so alles richtig. Also verstehe ich das jetzt so, das eine verantwortliche Person die Weisung gibt, schnellst möglich den Kran sichern? (macht ja auch Sinn) Daraus folgt! teleskopieren sie voll aus und lassen alles "unnötige weg" OK, dem kann ich folgen. Heißt also, ein angewiesener Feuerwehrmann muss folgen und eventuell Gefahr für sein eigenes Leben in kauf nehmen? Ich dachte immer das sei so nicht?
Zu eurer Aussage Zeit ist..äh rettet Leben.. wäre ja ein nicht volles austeleskopieren eine Zeitersparnis, Traglaststeigerung (überhaupt mit kaltem Hydrauliköl ) und hätte die zeit für die Ballastplatte aufzunehmen vielleicht eingeräumt. Wie sieht es dann aus mit der weisenden verantwortlichen Person? Kennt er die Traglasten eines Kranes? Ich meine sichern ok, anhängen und alle weg (auch der FW-Kranfahrer, um größeren Schaden zu vermeiden. Ich meine, wenn man dann den Verunfallten Kranfahrer (mit enormen Sitzfleisch ) gerettet hat, ist ja alles im grünen Bereich und man muss nur absperren...bis dann die berühmten Spezialkrane kommen..

es gibt an der einsatzstelle mehrere verantwortliche. da gibt es den gesamteinsatzleiter, den ova. darunter kommt dann der bva. und darunter gibt es dann den Zugführer oder die Zugführer.
so eine einsatzstelle wird ja in mehrere abschnitte eingeteilt. der abschnitt, wo der Kran umgekippt ist, heißt schadensort. dort gibt es einen verantwortlichen, der die Entscheidungen trifft und sie gegebenenfalls mit dem bva abstimmt.

an diesem schadensort (umgestürzter kran) kommt dann der Rüstzug zum Einsatz. der besteht, aus dem rüstwagen und Kran. auf dem rüstwagen sitzt der rüstzugführer und sein Maschinist (Fahrer). der Rüstzugführer ist kranmaschinist und kennt somit sein gerät was er einsetzen soll.
dieser rüstzugführer trifft dann alle weitere Entscheidungen in Abstimmung mit dem leiter schadensort und bva, da er ja die meiste Erfahrung hat.

wenn es sich um keine menschenrettung handelt, wird man immer warten bis eine fachfirma eintrifft. man bekommt es schlecht verkauft, wenn der feuerwehrkran ebenfalls auf der Seite liegt obwohl keine Gefahr ausgegangen ist. und man muß einen sehr guten unfallbericht schreiben.

bei menschenrettung sieht das alles wieder anders aus. da kann man auch mal an die schmerzgrenze oder darüber hinaus gehen. man muss die Maßnahme eben nur gut begründen können. holt man den menschen leben raus ist man der held, geht es schief, warten viele unangenehme fragen auf einen.

beispiel:

bei einem Feuer wurde ein sprungpolster (Luftkissen) aufgeblasen um menschen das leben zu retten. die maximale höhe beträgt aber nur 16m. hier waren es aber 22m. die person ist gesprungen, ist auch im Kissen gelandet aber durch die höhe wurde die person nach dem aufkommen aus dem Kissen nach oben geschleudert und ist auf der Straße gelandet. er ist dann verstorben.
man hat es versucht, aber kein erfolg gehabt.

zurück zum Kran.

der rüstzugführer teilt dem bva/ova schon mit, ob die Aktion so durchgeführt werden kann oder nicht. wenn man meint es muss gemacht werden, hängt es immer noch am Kranfahrer. er ist am ende verantwortlich ob er eine grenzwertige Aktion durchführt. er kann natürlich den Befehl verweigern. was dies nach dem Einsatz für Konsequenzen hat, keine Ahnung. Kippt der feuerwehrkran bei der Aktion um, steht er ebenfalls am Pranger.

man hat so oder so die arschkarte gezogen.

falls noch fragen sind, einfach stellen.

viele grüße

andreas
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07.05.2015, 20:23 Uhr
kotbegimot



http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/50-tonnen-kran-umgestuerzt-fuehrer-rettet-sich-mit-sprung-aus-kabine-129109113
--
„Setze dich an das Ufer des Wadi, und du wirst die Leiche deines Feindes vorüber schwimmen sehen.“
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08.05.2015, 18:46 Uhr
Schwertransport-Online

Avatar von Schwertransport-Online

http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/sylt-kran-umgekippt-zwei-maenner-verletzt-id9662476.html
--
Mit freundlichen Grüßen
T. Zech
www.zech-foto.de
www.instagram.com/shipspottergermany/
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08.05.2015, 21:17 Uhr
Olli82



Wie kommt man auf die Idee, ne Arbeitsbühne als Kran zu bezeichnen?
Dieser Post wurde am 08.05.2015 um 21:17 Uhr von Olli82 editiert.
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08.05.2015, 21:44 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

Weil sie aussieht wie ein Kran. Und weil sie ausziehbare Stützen hat - wie ein Kran ...


.
--
Gruß vom Rhein
Stephan

"Hätten Sie aber können!!!"
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14.05.2015, 09:42 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/region/Schwerlastkran-kommt-auf-Grossbaustelle-ins-Wanken;art87698,3372980


.
--
Gruß vom Rhein
Stephan

"Hätten Sie aber können!!!"
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14.05.2015, 10:09 Uhr
Schwertransport-Online

Avatar von Schwertransport-Online

Schwerer Unfall.... Kranführer stürzt ca. 40m runter....

http://www.radiobremen.de/nachrichten/kurz_notiert/unfallbhv100.html
--
Mit freundlichen Grüßen
T. Zech
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15.05.2015, 22:43 Uhr
Olli82



Ist eigentlich schon bekannt was mit dem Thömen in Leipzig war, warum der umgekippt ist?
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15.05.2015, 23:41 Uhr
Wolfman

Avatar von Wolfman


Zitat:
Olli82 postete
Ist eigentlich schon bekannt was mit dem Thömen in Leipzig war, warum der umgekippt ist?

Ja, aber gehört hier nicht her, siehe deine PM.
--
mein Kranfavorit, LTM 1750-9.1
Grüße aus der Fünf-Türme-Stadt Wolfgang
Jetzt auch hier: https://www.facebook.com/profile.php?id=100010233278304[/b]

Das(C) aller von mir eingestellten Bilder liegt bei mir!
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16.05.2015, 00:19 Uhr
Jens P.




Zitat:
Wolfman postete

Zitat:
Olli82 postete
Ist eigentlich schon bekannt was mit dem Thömen in Leipzig war, warum der umgekippt ist?

Ja, aber gehört hier nicht her, siehe deine PM.

Also der "Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung ", ebenfalls eierlegende Wollmilchsau, Alleskönner und geprüfter Kopierer sämtlicher interessanter Themen aus dem Hansebubeforum hat auf seit 2 Seiten in seinem Forum diskutiert was die Unfallursache sein könnte.

Ein ziemlich schwaches Bild für so eine "Fach- und Führungkraftkraft"!
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16.05.2015, 00:38 Uhr
Burkhardt
Admin
Avatar von Burkhardt


Zitat:
Jens P. postete
...Also der "Berufskraftfahrer-Schwerlastautokrane/-KFZ-Mechaniker/-Autokranfahrer/-Aussendienstmitarbeiter-Einsatzplanung-Qualitätssicherung ", ebenfalls eierlegende Wollmilchsau, Alleskönner und geprüfter Kopierer sämtlicher interessanter Themen aus dem Hansebubeforum hat auf seit 2 Seiten in seinem Forum diskutiert was die Unfallursache sein könnte.

Ein ziemlich schwaches Bild für so eine "Fach- und Führungkraftkraft"!

Mag sein, aber auch das gehört nicht hierher
--
Beste Grüße aus dem Alstertal und den Vierlanden, in Hamburg

Burkhardt Berlin
---


...ein dickes Fell? Das hatte ich früher nie... ich habs mir wachsen lassen...
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16.05.2015, 12:46 Uhr
Olli82




Zitat:
Wolfman postete
Ja, aber gehört hier nicht her, siehe deine PM.

Okay, sorry.
Wollt ja keine Diskussion starten. Wollt nur mal wissen, ob es Infos gibt, warum der Kran verunfallt ist.
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16.05.2015, 13:30 Uhr
Telefahrer



http://www.radiobremen.de/nachrichten/kurz_notiert/unfallbhv102.html

Noch was zu dem Containerbrückenunfall
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19.05.2015, 22:21 Uhr
miba1974



Baukran in Neufahrn/ Bayern umgestürzt:

http://www.merkur.de/lokales/freising/neufahrn-eching/kran-stuerzt-wohnhaus-neufahrn-5007269.html

hier Bilder von der "Bergung":

http://www.thw-freising.de/aktuelles-einsaetze/archiv-2015/einsaetze-2015/14052015-bergung-eines-umgestuerzten-baukrans/

wobei wir dann gleich wieder diskutieren können ob die Demontage durch das THW gerechtfertigt war.
Ich weiß aber aus verlässlicher Quelle das auch die schon seit längerer Zeit Kosten für solche Einsätze geltend machen.

Gruß
Michael
--
Gruß aus der Heimat von Anna-Lena Grönefeld und Bernhard Brink

Michael
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20.05.2015, 07:21 Uhr
Stephan
Moderator
Avatar von Stephan

Es ist allgemein so üblich, das die öffentlichen Hilfsdienste ihre Arbeit in Rechnung stellen, wenn keine Gefahr in Verzug mehr droht. Und das ist ja dann aus Sicht der privatwirtschaftlichen Anbieter doppelt ärgerlich, weil das Material der Hilfsdienste in der Regel aus öffentlichen Mittel beschafft worden ist, und damit jetzt auch noch Geld verdient wird. Oder anders gesagt: der Private muss erst investieren, aber muss dann auf Umsatz und Gewinn verzichten. Doofes Spiel, dabei hat gerade der Freistaat Bayern solches Vorgehen auf Betreiben verschiedener Abschleppunternehmer deutlich eingegrenzt ...

Hilfreich im Wortsinn ist in solchen Fällen immer eine vorher miteinander abgesprochene Zusammenarbeit. Beim THW kann man öfter mal einen vernünftigen Autokran gebrauchen, beim privaten Unternehmen dagegen hin und wieder mal ein paar helfende Hände. Beides war in diesem Fall hier eindeutig gegeben ...


.
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Gruß vom Rhein
Stephan

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20.05.2015, 13:35 Uhr
Handlungsreisender



Stop, Fakten nicht verdrehen. Die einzige Leistung der Hilfsorganisationen, die Kostenfrei ist, ist in der Regel der Brandeinsatz, da gesetzlicher Auftrag der Feuerwehr. Alles andere (technische Hilfeleistungen) werden grundsätzlich abgerechnet. Es gibt natürlich im nachhinein die Möglichkeit, Kosten niederzuschlagen (sonst wären z. B. Hochwassereinsätze nicht finanzierbar bzw. anschließend manche Komune zahlungsunfähig). Geld verdient das THW nicht, die Kostensätze dienen rein zur Kostendeckung, Verdienstausfall wird nur fällig, wenn dieser tatsächlich entstanden ist. Die Kostensätze der Feuerwehren sind Sache der Komune und daher höchst unterschiedlich (ähnilch wie bei Müllgebühren oder Kita-Kosten), da kann ich hier nichts zu sagen. Das THW wird nur auf Anforderung tätig, also hat hier irgendeine Behörde (Feuerwehr, Polizei etc.) quasi ein Amtshilfeersuchen gestellt, da man mit eigenen Mitteln wahrscheinlich nich in der Lage war, die Gefahr zu beseitigen. Sollte der Einsatz beendet gewesen sein, wäre dies eine wirtschaftliche Leitung, das setzt dann eine Freistellung, in der Regel durch die Industrie- und Handelskammer, voraus. Wäre dies nicht so, könnte sich manch ein Ortsverband des THW mit großen Stromerzeugern oder Ähnlichem am Wochende eine goldene Nase verdienen. Gerade der Bundesverband der Abschleppunternehmen hat in den letzten Jahren immer wieder geklagt, so das normalerweise nicht mal mehr Starthilfe gegeben werden darf, das erklär mal jemandem, der mit nem Überbrückungskabel vor dir steht und dem du dann sagst, er möge bitte die Pannenhilfe herbei holen!!! Selbstbergung durch Unternehem ist in solchen Fällen auch immer kritisch zu sehen, Kranvermieter sind hierzu sicherlich in der Lage, aber bei vielen Bauunternehmen sieht die fachgerechte Bergung dann so aus, das mit ungeeigneten Hebemitteln (z. B. Baggern) und ablegereifen Anschlagmitteln rumgezerrt wird, bis es irgendwie mehr oder weniger klappt. Das alles ist natürlich wie immer eine Einschätzung aus der Ferne ohne die tatsächliche Sachlage zu kennen, allerdings mit 30 Jahren THW-Erfahrung und dem Wissen aus Tätigkeit als Fachkraft für Arbeitssicherheit.
--
Gruß von Unterwegs

Dieser Post wurde am 20.05.2015 um 14:54 Uhr von Handlungsreisender editiert.
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20.05.2015, 16:58 Uhr
Sebastian Suchanek
Admin
Avatar von Sebastian Suchanek


Zitat:
Stephan postete
Es ist allgemein so üblich, das die öffentlichen Hilfsdienste ihre Arbeit in Rechnung stellen, wenn keine Gefahr in Verzug mehr droht. Und das ist ja dann aus Sicht der privatwirtschaftlichen Anbieter doppelt ärgerlich, weil das Material der Hilfsdienste in der Regel aus öffentlichen Mittel beschafft worden ist, und damit jetzt auch noch Geld verdient wird. Oder anders gesagt: der Private muss erst investieren, aber muss dann auf Umsatz und Gewinn verzichten. Doofes Spiel, dabei hat gerade der Freistaat Bayern solches Vorgehen auf Betreiben verschiedener Abschleppunternehmer deutlich eingegrenzt ...

Das ist meiner Meinung nach ein zweischneidiges Schwert: Wenn das THW (wieder) kostenlos wäre/würde, ist natürlich auch der Bergungs-"Kunde" versucht, das THW die Arbeit machen zu lasse - vor allem, wenn das "eh schon da ist". Beim privatwirtschaftlichen Bergungsunternehmen ist er dagegen in jedem Fall sicher, dass ihn der Auftrag Geld kosten wird. Daher würden "saftige" Gebührensätze beim THW evtl. dazu motivieren, doch lieber das Privatunternehmen zu beauftragen.


Tschüs,

Sebastian
--
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