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18.09.2005, 11:11 Uhr
BUZ
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ich habe jetzt drei Wochen TGA LX hinter mir, 'nen 410er.
Was ein Glück ist das vorbei, das ist voll der Hasenkasten! In meinen Augen ein totaler Rückschritt im Fahrzeugbau.
Kleine Vorgeschichte dazu: als MAN 1986 den F90 vorstellte, war das Fahrerhaus von der Aufteilung her ein Mercedes-Benz mit kippbarem LP-Fahrerhaus von 1970. Einziger Unterschied waren die großen Staukästen seitlich am Fahrerhaus und die deutlich besserer Innenausstattung. Von der Technik mal abgesehen also nichts neues damals.
Und der aktuelle TGA-LX ist nach drei Wochen für mich ein perfekter Nachbau des schmalen Mercedes-Benz NG80 bzw SK Fernverkehrsfahrerhaus. Man sitzt perfekt eingeklemmt hinter dem Lenkrad, für was also Sicherheitsgurte!? Einziger Vorteil das Hochdach, und das war beim SK88 und SK94 noch viel größer! Mein Beileid also an alle TGA LX Fahrer auf dieser Welt.
Viele die mich kennen werden jetzt sagen: "ja der BUZ, MAN Fan war der nie. Immer nur Benz!" Stimmt nur bedingt, denn der Axor von DC ist wohl genauso katastrophal, leider habe ich noch keinen gefahren.
Ein riesen Nachteil beim LX ist das Infosystem im Armaturenbrett. Beim Actros kommen die Betriebsdaten, Füllstände etc. automatisch sobald diese nicht im Soll sind, beim LX kann man diese Werte nur manuell abrufen. Was nützt mir also dieses System, wenn es bellt und eigentlich schon zu spät ist. Z. B. Ölstand: Actros wie TGA haben kein Ölmesstab, beim Actros kommt die Meldung "4,3 ltr Öl auffüllen" und gut ist es, der TGA zeigt die Menge nicht an. Also Öl reinschütten, Zündung an, Computer aktivieren und durch Menü klicken bis der Ölstand angezeigt wird. Leider hat man dann zuwenig aufgefüllt und die Scheiße geht wieder von vorne los.
Was soll's, ab morgen zum Glück wieder Actros :-)))))
Gruß BUZ -- das beste was ein Mensch werden kann, ist HESSE! --------------- www.schwerlast-rhein-main.de |